07.05.
Das schwächste Glied in der Kette bin ich.
Für alle da nur für mich selbst nicht. Sorge mich um dich, statt für mich.
Ist auch einfacher.
Und bleibe gelähmt. Helfersyndrom. Mamasyndrom.
In wachen Momenten bin ich diesen Kapriolen gegenüber fassunglos.
Lasse mein Kartenhaus zusammenkrachen. Die Tür hinter der Tür bleibt verschlosssen.
Von außen nach innen. Von oben nach unten.
Vom Kopf her nicht zu lösen.
Ich kann nur zulassen, daß der Sturm in mir sich entläd.

I circulate around the point where
decisions have to be made by heart.
My own heart!
09.05.
Dieser Schmerz ist so heftig.
Ich bleib jetzt hier liegen.

Bitte um Beendigung dieses Zustandes. 10.05.
Warum mache ich mir solchen Streß?
Stehe immer wieder der gleichen Tür in einem Wendelhaus.
Die Tür bleibt zu.
`Ich bin sooo verletzt.´!
16.05.
Spreche ein Gebet für die Stille in mir. Weiße Flamme.
Weiße Flagge.
Weiche der Sprache aus, die von einer Lösung spricht.
Lasse einen reinigenden Wind durch mich hindurchziehen und spreche aus. Räche mich.
Breche aus. Werde frei in mir von dir.
Stelle auf Durchzug.
Kommen Worte an. Ich beachte sie nicht.
Treffe Entscheidungen, nehme sie an und den Sturm mit sich nehmen.
Bin nicht da. Bin nicht ich.

Keine Angst, ich komme zurück zu mir.
Ein Haus mit offenen Türen. Offenen Fragen. Lüfte.
Lasse durch.
Es gibt eine Menge zu sagen oder nicht?
Hab die Nase voll von mir, die immer alles versteht, `o.k.´ sagt und sich nie beschwert.
Ich hab die Nase voll von uns. Sehr voll.
Groll heilt auch.

Fragen werden überflüssig.
Lasse sein. Lasse zu und gehe.